Einsatzberichte

Erneut kam es auf der A8 zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Diesmal ereignete sich das Unglück zwischen den Anschlussstellen Günzburg und Burgau. Die FF Leipheim wurde zur Errichtung einer Vollsperrung mit Ausleitung des Verkehrs an die AS Günzburg alarmiert.

Noch wärend diesem Einsatz ereignete sich auf der A8 ein weiterer Unfall bei dem die FF Leipheim die medizinische Erstversorgung und die Absicherung übernommen hat.

Am 05.12.2017 wurde gegen 15.00 Uhr mitgeteilt, dass eine 56-jährige Frau in Leipheim vermisst wird. Es startete eine größere Suchaktion.
Die Polizeiinspektion Günzburg leitete unverzüglich mit mehreren Streifenbesatzungen umfangreiche Suchmaßnahmen nach der Dame ein. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls zur Vermisstensuche angefordert worden. Die Suchmaßnahmen wurden zudem durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Leipheim und von Hundeführern mit einem Personen- und einem Flächensuchhund unterstützt. Nach etwa 1,5 Stunden intensiver Suchmaßnahmen konnte die Frau im Bereich Leipheim von Einsatzkräften der Feuerwehr aufgefunden werden. Sie wurde schließlich der Obhut der Polizei übergeben und anschließend einer ärztlichen Versorgung zugeführt.

Quelle: www.bsaktuell.de

In der Nacht auf Mittwoch wurden wir gegen 3Uhr zum Autobahnrastplatz der A8 bei Leipheim zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen. Wir halfen mit unserer Rettungsplattform einen Schlaganfallpatienten schonend aus seinem LKW Fahrerhaus zu holen. Der Einsatz verlief sehr routiniert und so konnten wir zügig wieder zum Standort zurück kehren und unsere Nachtruhe fortsetzen.

Gegen den 58-jährigen Mercedes-Fahrer, welcher am Freitag, 24.11.2017, auf der BAB A8 bei Leipheim wendete und als Falschfahrer einen schweren Verkehrsunfall verursacht hatte, wird nun wegen Mordes ermittelt.

Die bisherigen Ermittlungen und Erkenntnisse der Autobahnpolizei Günzburg deuten auf einen absichtlich herbeigeführten Unfall hin. Für einen 36-Jährigen, welcher auf dem linken Fahrstreifen in Richtung München fuhr, kam jede Hilfe zu spät. Er konnte offenbar einen Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Wagen nicht mehr vermeiden und starb noch an der Unfallstelle. Die ermittlungsführende Staatsanwaltschaft in Memmingen hat nun den Tatvorwurf auf Mord erweitert. Dabei wurden weitere Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem eingeschalteten Gutachter in Bezug auf die beiden Unfallfahrzeuge sowie eine Obduktion angeordnet.

Die Autobahnpolizei Günzburg und die Neu-Ulmer Kripo bildeten zur weiteren Sachbearbeitung eine Ermittlungsgruppe. Deren Arbeit wird in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt. Der Gesundheitszustand des 58-Jährigen aus Baden-Württemberg hat sich zwischenzeitlich stabilisiert, wenngleich eine Vernehmung bislang nicht durchgeführt werden konnte.

Quelle: www.new-facts.eu