Unter dem Stichwort „Verkersunfall mit PKW / Person eingeklemmt“ wurden wir heute Nachmittag auf die Autobahn A8 gerufen. In Fahrtrichtung München, direkt vor der Anschlussstelle Leipheim ist ein PKW auf einen langsamer fahrenden PKW mit Wohnanhänger aufgefahren. Das Unfallfahrzug steckte regelrecht im Wohnwagen und wurde dort ca. 200m mitgeschleift. Entgegen der Meldung, waren keine Personen eingeklemmt und bei unserem Eintreffen auch nicht mehr eingeschlossen.
Wir sperrten im Unfallbereich die rechte Spur, sicherten die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und unterstützen bei der Bergung der Fahrzeuge sowie bei den Aufräumarbeiten.

Halbjahresabschluss bei der Feuerwehr Leipheim
Bevor die Freiwillige Feuerwehr Leipheim in die wohlverdiente Sommerpause startet, fand noch eine letzte Übung statt. Diese stand ganz unter dem Zeichen Kameradschaft.
In gemütlichem Kreis im Gerätehaus konnten wir die erste Jahreshälfte bei leckerem thailändischem Street Food ausklingen und Revue passieren lassen.
Ein besonderer Dank ergeht dabei an Miss Chang Thai Street Food, die uns am heutigen Abend kostenlos bekocht haben. Dieses Catering bekamen wir als Dankeschön und Anerkennung für unsere ehrenamtliche Arbeit.
Es ist schön zu sehen, dass auch in der heutigen Zeit, noch Wertschätzung für das Ehrenamt besteht.
Somit startet die Feuerwehr Leipheim heute Abend in die vierwöchige Übungspause, um Ende August wieder mit neuer Energie und Motivation durchzustarten.
 

Der Juli hat sich bereits in einigen Vorjahren als einer der einsatzreichsten Monate etabliert. So kam es bereits zu 17 Alarmierungen im Juli, wovon sich 11 allein auf die letzten 7 Tage verteilten. Wer nun meint, dass liegt an den hohen Temperaturen und der langanhaltenden Trockenheit, der könnte irren. Von Verkehrsunfällen, Bombenfund, ausgelösten Brandmeldeanlagen, Drehleiterrettungen bis hin zu einem umgestürzten Baum war alles dabei. Brände gab es dagegen nur einen einzigen, in einem Papiercontainer!
Zudem hatten wir im Juli zusätzlich noch zahlreiche Verkehrsabsicherungen und Wachdienste auf dem traditionellen Leipheimer Kinderfest zu leisten und auch der Übungsdienst kam keinesfalls zu kurz.

Wenn also dieser Tage auch viel Schweiß der Leipheimer Feuerwehrfrauen und -männer vergossen wurde, sind wir mit viel Spaß und vollem Eifer dabei, um jederzeit bestmöglich Hilfe leisten zu können.

Sie kommen dann zum Einsatz, wenn die „normale“ Feuerwehr an ihre Grenzen stößt – die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ulm. Gemeinsame Übungen mit diesen Kräften sind selten und daher besonders. So übten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Leipheim gemeinsam mit den Ulmer Feuerwehrkräften auf einem Firmengelände in Leipheim.

Bei hochsommerlichen Außentemperaturen, jenseits der 30 Grad Celsius, trafen sich 18 Einsatzkräfte der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ulm und 17 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Leipheim auf dem Gelände der Firma Greiwing. Wie der Niederlassungsleiter der Firma Martin Mallèn erklärte, ist es für die Kräfte eine tolle Möglichkeit, ihr Erlerntes zu trainieren und für die Mitarbeiter der Firma ein Zugewinn für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall, wenn ein Verletzter dort gerettet werden muss, da die Kräfte die örtlichen Gegebenheiten bereits kennen. Ebenso dankbar zeigten sich die Feuerwehrkräfte.

Das Übungsszenario
Auf dem Firmengelände befinden sich mehrere Silos in einem Gebäude und im Freien. Angenommen wurde, dass ein Arbeiter auf einem Außensilo einen internistischen Notfall (Herzinfarkt) erlitt. Sein Arbeitskollege erkannte die Situation und wollte weitere Kollegen und die Feuerwehr alarmieren. Beim Einstieg in das Gebäude von oben über eine Leiter, stürzte dieser dann und brach sich dabei das Sprunggelenk. Der Verletzte auf dem Silo befand sich auf rund 35 Metern Höhe, was bedeutet, dass die Kräfte mit der Ausbildung „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ der Feuerwehr Leipheim diese Rettung nicht mehr leisten können. Der Verletzte im Gebäude lag auf einer Höhe von rund 20 Metern. Mit diesen Gegebenheiten mussten nun die Einsatzkräfte richtig umgehen. Es wurde angenommen, dass der Rettungsdienst ein „einfaches“ herabtragen beider Verletzten aus medizinischer Sicht nicht erlaubte.

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