Ichenhausen macht sich stark für eine psychosoziale Notfallversorgung für Feuerwehrleute. Das Modell, das landkreisweit gelten soll, kommt nicht bei allen gut an.

Ichenhausen macht sich stark für eine psychosoziale Notfallversorgung für Feuerwehrleute. Das Modell, das landkreisweit gelten soll, kommt nicht bei allen gut an.


Auch in diesem Jahr unterstützten wir den Schützenverein Leipheim beim Funkenfeuer!
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Am 17. Februar führten wir wieder die jährliche Zertifizierung für die Frühdefibrillation durch. Unter der fachmännischen Leitung von Ausbilder Fabian Lindinger wurde die Vorgehensweise der Reanimation geübt, damit wir auch für diese Notfälle gerüstet sind und einen weiteren großen Teil zur Sicherheit der Bürger der Stadt Leipheim beitragen können. Vielen Dank an den Ausbilder.
In der diesjährigen Dienstversammlung der Feuerwehr Leipheim berichtet der erste Kommandant Martin Schmitz von 107 Einsätzen bei denen 2335 Einsatzstunden geleistet wurden und beschreibt das vergangen Jahr somit als ein sehr anstrengendes . Dabei geht es nicht nur um die Anzahl, sondern vielmehr die Art einiger nicht alltäglichen Einsätze.
So erinnerte er in der sehr gut besuchten Dienst- und Mitgliederversammlung im Hotel Zur Post in Leipheim an den Brand in der Zwischendecke einer Großbäckerei, an brennende Lastwagen auf der A8, an den Septembertag, an dem zuerst ein schwerer Verkehrsunfall auf der Südumfahrung und kurz darauf ein weiterer mit mehreren Fahrzeugen ganz in der Nähe auf der B10 zwischen Leipheim und Günzburg passierte. So war auch der erste Alarm für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/20 etwas besonderes gewesen. Es ging zu einem brennenden Gefahrgutzug auf die A8, bei dem sich schon mehrere Explosionen ereignet hatten. Ein alarmierter Zimmerbrand entpuppte sich in der Hermann-Köhl-Straße als Fettexplosion. „Für zwei Personen aus einem brennenden Wohnhaus in Riedheim konnte leider nichts mehr getan werden“ erinnerte Schmitz und führte weiter aus: „Das im Jahr 2016 vier Menschenleben nicht mehr gerettet werden konnten.“Er dankte eindrücklich jedem Einzelnen für seinen Einsatz, ganz besonders den Führungskräften, die in schwierigen Situationen Verantwortung übernehmen würden. Achtung und Dank, persönlich und im Namen der Stadt, sprach Zweiter Bürgermeister Rainer Kreibich der Wehr aus. Continue Reading

Die FF Leipheim wurde am Montag um 02:35 Uhr auf die BAB 8 Fahrtrichtung Stuttgart auf Anforderung der Leitstelle Ulm zur Unterstützung der FF Langenau alarmiert. Ein LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr dabei ca. 100 m Leitplanke nieder und blieb zwischen Leitplanke und Böschung stecken. Während der Bergung des LKW durch das Abschleppunternehmen wurde die rechte und mittlere Fahrspur durch die FF Leipheim abgesichert und gesperrt. Nach gut 2,5 Stunden war die BAB 8 wieder frei befahrbar und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.
unsere Jugendgruppe – Mehr Infos im Jugendbereich

Einen Bedarfsplan für ihre Feuerwehren lässt die Stadt Leipheim erarbeiten. Dieser Plan, so Bürgermeister Christian Konrad im Stadtrat, sei eine Richtlinie dafür, welche Beschaffungen für die Feuerwehren in den kommenden Jahren nötig und vor allem richtig seien. „Das gibt dem Stadtrat eine gewisse Sicherheit.“ Bedarfspläne für die Feuerwehren sind in Bayern seit 2013 vorgesehen. In anderen Bundesländern gibt es sie schon länger. Der Leipheimer Feuerwehrkommandant Martin Schmitz erläuterte im Stadtrat Sinn und Zweck eines solchen Planes.
Vorgenommen würden unter anderem eine Gefährdungsanalyse und eine Risikobeurteilung für das gesamte Stadtgebiet. Schmitzt: „Und da gibt es eine ganze Menge.“ Etwa bei Betrieben mit gefährlichen Stoffen, aber auch in Wohngebäuden oder auf den Straßen. Ferner würden in dem Bedarfsplan die verschiedenen Schutzziele aufgeführt. Der Feuerwehrkommandant: „Die müssen von uns binnen zehn Minuten erreichbar sein.“
„Ein Mann vom Fach“
Erarbeitet wird der Bedarfsplan von Stephan Rudolf zum Preis von gut 11000 Euro. Rudolf war früher Kommandant der Neu-Ulmer Feuerwehr, inzwischen ist er Direktionsleiter bei der Münchner Berufsfeuerwehr. Ein Mann vom Fach also, wie Schmitz erklärte.
Der UWG-Fraktionsvorsitzende Horst Galgenmüller fragte nach, welche Folgekosten der Bedarfsplan habe. Im Raum stehe die Anschaffung einer Drehleiter, erwiderte Schmitz. Kostenpunkt: zwischen 600 000 und 700000 Euro. Was laut Bedarfsplan notwendig sei, werde von der Regierung von Schwaben bezuschusst, erklärte Bürgermeister Konrad. Was in den kommenden Jahren an Kosten tatsächlich anfalle, könne erst gesagt werden, wenn der Bedarfsplan in einigen Monaten vorliege, so der Bürgermeister.
Eine Mehrung von Feuerwehrfahrzeugen werde es nicht geben, versicherte Martin Schmitz. Alte Fahrzeuge würden lediglich ersetzt. Und das vorzugsweise mit Fahrzeugen, die technisch so ausgestattet sind, dass weniger Personal für ihren Betrieb notwendig ist. Konrad: „Personal ist bei den Feuerwehren ohnehin knapp“. Einhellig stimmten die Mitglieder des Stadtrates der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans zu.
Quelle: www.guenzburger-zeitung.de