Für die Freiwillige Feuerwehr Leipheim gehen zwei aufregende und anstrengende Drehtage zu Ende. Die Feuerwehr Leipheim hatte Besuch vom Fernsehsender a.tv HD.

Für das Vereinsmagazin „Lug ins Land“ standen wir Rede und Antwort. Von der Kinderfeuerwehr bis zur Altersabteilung wurde alles genau unter die Lupe genommen! Wie und was daraus geworden ist? ????

Lasst euch doch einfach überraschen und seit dabei, wenn das Ergebnis dieser zwei Tage am 30.11.2017 ab 18:45 Uhr bei a.tv HD in der Sendung „Lug ins Land“ über den Bildschirm flimmert.

Wir möchten uns dieser Stelle recht herzlich bei Matthias Luginger und seinem Kameramann Julian, der es mit uns Laien nicht immer einfach hatte, für diese beiden tollen und unvergesslichen Tage bedanken.

Ihr zwei seid echt super Typen!?? Ihr seid jeder Zeit wieder herzlich Willkommen bei der Feuerwehr Leipheim und was Feuerwehr angeht seid ihr ja fast schon Profis. ????

Also nicht vergessen am 30.11.2017 um 18:45 Uhr a.tv HD einschalten.

Kürzlich fand die diesjährige Abschlussübung der FF Leipheim statt. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall zwischen PKW und LKW. Der PKW fuhr ungebremst auf den Anhänger des LKW auf, dabei löste sich ein nicht korrekt gesicherter Container vom Anhänger des LKW und begrub den PKW teilweise unter sich. Es befanden sich zwei Personen im Inneren des Fahrzeuges, wovon eine Person eingeklemmt war. Der PKW und der Container wurden gesichert und stabilisiert. Anschließend wurde ein Zugang in das Fahrzeuginnere geschaffen, um die betroffenen Personen medizinisch zu betreuen und zu versorgen. Die tatsächliche technische Rettung erfolgte mittels hydraulischen Rettungsgeräts, achsengerecht über den Kofferraum.

Als die beiden Personen aus dem Fahrzeug gerettet waren, wurde noch eine weitere Möglichkeit geübt diese Einsatzsituation abzuarbeiten. Der Container wurde dabei eine kleines bisschen angehoben, dabei immer wieder unterbaut und gesichert, bis der darunter liegende PKW soweit frei war, um ihn mit dem Mehrzweckzug unter dem Container herauszuziehen. Auch diese Möglichkeit führte zum gewünschten Ergebnis.

Dieses Einsatzszenario ist nicht alltäglich und verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl, um eine solche Lage sicher, schnell und sauber abzuarbeiten.

Hierfür vielen Dank den Ausbildern, die diese Übung vorbereitet haben und allen Beteiligten die daran teilgenommen haben.

Am Samstag Nachmittag wurden wir auf das Firmengelände der Firma Hölldobler zur Technischen Hilfeleistung alarmiert. Das Bergungsunternehmen hatte nach einem LKW-Unfall bei Zusmarshausen eine gefährliche Ladung mitgebracht. Hierbei handelte es sich um spezielle Transportbehälter die mit hochentzündlichem Spezialtreibstoff, der im Rennsport eingesetzt wird, befüllt waren.
Da einer dieser Behälter beim Unfall beschädigt wurde, musste der Inhalt unter speziellen Schutzmaßnahmen und mittels einer Gefahrstoffpumpe umgepumpt werden. Hier gilt es jegliche Gefahr einer Funkenbildung auszuschließen. Zu dem wurde vorsorglich ein entsprechender Brandschutz aufgebaut.

Zu einem Einsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Waserrettung und der Polizei kam es am Sonntagnachmittag an der Donau zwischen Leipheim und Günzburg.
Ein herrenlos treibendes Floß wurde wurde am 17.09.2017 bei Leipheim gesichtet. Da nicht sicher war, ob Personen auf dem Floß waren und diese eventuell dringend Hilfe benötigen, wurden gegen 14.55 Uhr Einsatzkräfte alarmiert. Darunter waren die Feuerwehren aus Günzburg und Leipheim. Sie suchten mit Booten die Donau von Leipheim bis zur Staustufe in Günzburg ab.

Personen konnten dabei keine festgestellt werden. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sich auf dem Floß, welches sie schließlich ans Ufer zogen und dort festmachten, keine Menschen befanden.

Insgesamt waren vier Boote der Feuerwehr Leipheim, der Feuerwehr Günzburg und je ein Boot der Wasserwacht und der DLRG auf der Donau in die Absuche eingebunden. Ebenso der Rettungsdienst.

Quelle: www.bsaktuell.de

Auch an diesem Wochenende war ein Teil der FF Leipheim wieder unterwegs. Dieses mal waren die Maschinisten gefordert! Auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände absolvierten die Teilnehmer ein Fahrsicherheitstraining.

Ziel und Zweck dieses Fahrsicherheitstrainings war es, dass Fahrverhalten der Fahrer zu verbessern. Durch spezielle Übungen lernten die Kursteilnehmer in bestimmten Situationen, die im Straßenverkehr und vorallem bei Fahrten mit Sonder- und Wegerechten eintreten können, rasch und richtig zu reagieren, um somit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Alle Teilnehmer waren sich nach dem Training einig, dass diese Ausbildung ein wichtiger Baustein in der Ausbildung der Maschinisten ist.

Seit einiger Zeit berichtet die Polizei immer häufiger über Probleme mit Gaffern bei Rettungseinsätzen. Und auch heute haben sich auf der A8 bei Burgau in Bayern wieder verabscheuungswürdige Szenen abgespielt.

  • Ein 59 Jahre alter Motorradfahrer war aus ungeklärter Ursache mit der Leitplanke kollidiert und gestürzt. Als Ersthelfer nach dem Unfall noch versuchten, das Leben des Verunglückten zu retten, war ein Fahrer aus seinem Lastwagen ausgestiegen und hatte die Szene mit seinem Smartphone gefilmt.
  • Die Polizei nahm ihm das Handy ab und erstatteten Anzeige wegen Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung und der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen.
  • Der Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle.

Quelle: n-tv.de

 

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam am 05.09.2017 auf der Autobahn 8 auf Höhe Unterknöringen im Kreis Günzburg. LKW-Fahrer lief zur Unfallstelle und filmte. Polizei lobt Rettungsgasse.
Der Motorradfahrer war mit seiner Maschine zusammen mit zwei weiteren Bikern gegen 09.15 Uhr auf der dreistreifigen Autobahn in Richtung München gefahren. Die drei Männer kamen aus dem Raum Göppingen und waren auf der Fahrt nach Österreich. Zwischen Limbach und Unterknörigen hatten die drei andere Autos überholt und fuhren auf dem linken Fahrstreifen. Danach wechselte der 59-Jährige den Fahrstreifen nach rechts und blieb auf der mittleren Fahrspur. Die beiden anderen Motorradfahrer folgten.

Unfallursache bislang noch nicht bekannt
Aus bislang nicht bekannten Gründen geriet der Motorradfahrer ohne eine Fremdbeteiligung mit seiner Maschine ins Schlingern und konnte das Motorrad danach nicht mehr unter Kontrolle halten. Er schleuderte nach rechts, stürzte vom Krad und prallte gegen die dortigen Leitplanken. Die erlittenen Verletzungen waren derart schwer, dass der Mann noch an der Unfallstelle verstarb. Die beiden anderen Kradfahrer standen unter Schock und wurden von Rettungsdienstkräften sowie dem Kriseninterventionsteam (KIT) betreut.

Die Autobahn in Richtung München musste zur Unfallaufnahme, Bergung des Motorrades und Aufräumarbeiten zunächst vollständig gesperrt werden. Es kilometerlanger Stau war die Folge. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Günzburg ausgeleitet und über die gekennzeichneten Umleitungsstrecken geführt. Zeitweise staute sich der Verkehr rund 13 Kilometer bis zur Anschlussstelle Leipheim zurück. Die Feuerwehren aus Günzburg und Leipheim sowie der Autobahnbetriebsdienst der Pansuevia halfen an der Unfallstelle. Den Sachschaden gibt die Autobahnpolizei Günzburg mit rund 15.000 Euro an.

Von Seiten der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde die Hinzuziehung eines Gutachters für Unfallanalytik angeordnet. Nach Beendigung dessen Arbeit sowie Abschluss aller Aufräumarbeiten konnte die Fahrbahn in Richtung München ab 13 Uhr wieder freigegeben werden.

Rettungsgasse funktionierte –  Ermittlungen gegen einen „Gaffer“
Der Leiter der Autobahnpolizei Günzburg, Werner Schedel, hebt im Zusammenhang mit diesem Unfall hervor, dass die Bildung und die Aufrechterhaltung der Rettungsgasse an diesem Vormittag vorbildlich auf der dreistreifigen Autobahn von allen Verkehrsteilnehmern umgesetzt worden war.

Ein „Gaffer“, welcher unmittelbar nach dem tragischen Geschehen ein Video von der Unfallstelle, an welcher der Motorradfahrer von Ersthelfern versorgt wurde, gemacht hatte, bekommt Ärger mit der Justiz. Der 50-Jährige war aus seinem Sattelzug ausgestiegen, vom Stau zur Unglücksstelle gelaufen und hatte dann mit seinem Smartphone gefilmt.

Nach Zeugenangaben konnten Beamte der Autobahnpolizei Günzburg den Mann ermitteln und ihn noch vor Ort zur Rede stellen; sein Smartphone wurde sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung und der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Das Strafgesetzbuch ermöglicht in diesem Zusammenhang die Verhängung einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine empfindliche Geldstrafe.

Die Freiwillige Feuerwehr Leipheim wurde um 09.17 Uhr auf die A8 alarmiert, da die Unfallstelle zunächst Höhe Kilometer 104,9 gemeldet war. Nur wenig später wurde die Unfallstelle auf Höhe Kilometer 91 durch die anrückenden Kräfte der Leipheimer Feuerwehr festgestellt. Die Integrierte Leitstelle Donau-Iller alarmierte daraufhin die für diesen Bereich zuständige Freiwillige Feuerwehr Günzburg. Bis zum Eintreffen der Günzburger Kräfte übernahmen die Leipheimer Floriansjünger die ersten Maßnahmen. Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen am Unglücksort. Zwei Rettungshubschrauber landeten auf der Autobahn. Ebenso die Autobahnbetriebsdienst der Pansuevia und der Krieseninterventionsdienst.

Bericht: www.bsaktuell.de