Die Nacht auf den 30.09.2019 wird uns als sehr unruhig in Erinnerung bleiben. Zum Glück spiegelt sich nicht ganz unseren Alltag wieder, wurden wir doch in dieser Nacht dreimal von unseren Funkmeldern aus dem Schlaf gerissen! Das erste Mal wurden wir gegen 23:13Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ins Areal Pro gerufen. Nach kurzer Erkundung wurde ein technischer Defekt an der Anlage festgestellt. Wir konnten diese jedoch zurück stellen und zügig wieder nach Hause. Doch bereits eine Stunde später schrillten die Funkmelder erneut und wieder hatte die BMA des Industriebetriebs einen Alarm ausgelöst. Da es sich wiederum um einen Defekt handelte, forderten wir eine Fachkraft der Firma an und blieben vor Ort, bis der fehlerhafte Bereich dauerhaft abgeschaltet werden konnte. Gegen 2.31Uhr war dann die Nachtruhe abermals zu Ende. Diesmal wurden wir zur Unterstützung der Kollegen aus Oberelchingen zur Absicherung einer Unfallstelle im Bereich der Ausfahrt Ulm Ost gerufen. Hier hatte sich ein Wildunfall ereignet, in dessen Folge die Fahrbahn in einem größeren Bereich gereinigt werden musste. Erst gegen 4Uhr war auch dieser Einsatz zu Ende und die verbleibende Nacht konnte bis zum morgentlichen Wecker zum Schlafen genutzt werden.

Heute Nacht wurden wir gegen 4:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die St2509 (ehemalige B10) zwischen Leipheim und Unterfahlheim gerufen. Nahe des Kreisverkehrs kam ein PKW von der Fahrbahn ab und hat sich überschlagen. Der Beifahrer konnte das Unfallfahrzeug nicht mehr verlassen und wurde von uns mit hydraulischem Rettungsgerät befreit.

Zum Bericht von BSAktuell

Symbolbild

Auf der heutigen Stadtratssitzung wurde die Beschaffung der Drehleiter (DLKA 23/12) bekannt gegeben. Der Auftrag für die Lieferung des Fahrgestells und des Aufbaus der Drehleiter ging an die Firma Rosenbauer Deutschland. Die Beladung der Drehleiter liefert die Firma Fischer Feuerschutz und die Atemschutzausrüstung liefert die Firma Interspiro. Die Lieferzeit wird gut 12 Monate betragen.

Die Notwendigkeit dieser Beschaffung zeigte der im Vorjahr erstellte Feuerwehrbefarfsplan der Stadt Leipheim. Dieser stellt sicher, dass alle für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger notwendigen Rettungsmittel vorhanden sind.

Durch diese Beschaffung wird ein zentraler Punkt des Bedarfsplanes umgesetzt und die Stadt Leipheim zeigt, wie ernst ihr ein optimaler Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürgern ist.

Am Montag den 9.September wurden wir gegen 17:40Uhr zu einem Einsatz in die Hermann-Köhl-Straße Leipheim alarmiert. Aufgrund des Stichworts Rauchentwicklung aus Gebäude wurde für die Feuerwehr Leipheim der Vollalarm ausgelöst, sowie zur Unterstützung die Drehleiter der Feuerwehr Günzburg dazu alarmiert. Noch während der Anfahrt des ersten Löschfahrzeugs wurde die Lage durch eine Meldung der Leitstelle brisant, da nun davon auszugehen war, dass es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt in dem eine Wohnung brennt, in welcher sich noch Kinder aufhalten würden.

Der Kommandant der FF Leipheim, der bereits kurz vor Alarm über die Rauchentwicklung von einer Passantin informiert wurde, traf mit dem Kommandowagen zuerst am Brandobjekt ein und bestätigte den Vollbrand einer Wohnung im Erdgeschoss des Gebäudes. Glücklicherweise handelte es sich nicht um einen bewohnten Wohnblock, sondern um ein unbewohntes marodes Gebäude im hinteren Bereich des Wohnquartiers. Da dennoch nicht klar war, ob sich Personen im mittlerweile komplett verrauchten Wohnblock befinden, rüsteten sich bereits während der Anfahrt zahlreiche Trupps mit Atemschutz aus um sofort mit der Personensuche zu beginnen.

Parallel wurde die Wohnung, in der Einbauschränke und Unrat brannten gelöscht und alle weiteren Stockwerke durchsucht und belüftet. So konnte nach ca. 20min „Feuer aus“ und „keine Personen im Gebäude“, gemeldet werden.

Die Aufräum- und Reinigungsarbeiten zogen sich noch einige Zeit hin, so dass die für diesen Abend angesetzte Gefahrgutübung entfallen musste.

Über die Brandursache ist nichts bekannt.