In der diesjährigen Dienstversammlung der Feuerwehr Leipheim berichtet der erste Kommandant Martin Schmitz von 107 Einsätzen bei denen 2335 Einsatzstunden geleistet wurden und beschreibt das vergangen Jahr somit als ein sehr anstrengendes . Dabei geht es nicht nur um die Anzahl, sondern vielmehr die Art einiger nicht alltäglichen Einsätze.
So erinnerte er in der sehr gut besuchten Dienst- und Mitgliederversammlung im Hotel Zur Post in Leipheim an den Brand in der Zwischendecke einer Großbäckerei, an brennende Lastwagen auf der A8, an den Septembertag, an dem zuerst ein schwerer Verkehrsunfall auf der Südumfahrung und kurz darauf ein weiterer mit mehreren Fahrzeugen ganz in der Nähe auf der B10 zwischen Leipheim und Günzburg passierte. So war auch der erste Alarm für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/20 etwas besonderes gewesen. Es ging zu einem brennenden Gefahrgutzug auf die A8, bei dem sich schon mehrere Explosionen ereignet hatten. Ein alarmierter Zimmerbrand entpuppte sich in der Hermann-Köhl-Straße als Fettexplosion. „Für zwei Personen aus einem brennenden Wohnhaus in Riedheim konnte leider nichts mehr getan werden“ erinnerte Schmitz und führte weiter aus: „Das im Jahr 2016 vier Menschenleben nicht mehr gerettet werden konnten.“Er dankte eindrücklich jedem Einzelnen für seinen Einsatz, ganz besonders den Führungskräften, die in schwierigen Situationen Verantwortung übernehmen würden. Achtung und Dank, persönlich und im Namen der Stadt, sprach Zweiter Bürgermeister Rainer Kreibich der Wehr aus. Continue Reading









