Die Freiwillige Feuerwehr Leipheim veranstaltete vergangenen Samstag auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände eine Realheißbrandausbildung in einem holzbefeuerten Brandübungscontainer.

Unter der fachmännischen Ausbildung des Teams der DELTA Safety & Protection GmbH wurden 21 Atemschutzgeräteträger fortgebildet.

Diese Ausbildung soll für die Teilnehmer das Ziel haben, die Gefahren eines Innenangriffes zu erkennen und diese einschätzen zu können. Ebenfalls sollen die Teilnehmer die verschiedenen Arten von Rauchgasen erkennen können, um diese effektiv bekämpfen zu können. Um die richtige und wirkungsvollste Brandbekämpfung durchführen zu können will auch der Umgang mit dem Strahlrohr geübt sein.

Das Seminar gliderte sich in einen theoretischen Teil und natürlich anschließend in einen praktischen Teil.

Im erstem praktischen Durchgang fand eine Wärmegewöhnungsübung, bei der eine gezielte Rauchgasdurchzündung herbeigeführt wurde, statt. In diesem Teil war auch das richtige „Lesen“ des Rauches ein elementarer Bestandteil des Durchgangs.

Im zweiten Durchgang mussten die Teilnehmer das richtige Öffnen von Türen zu Brandräumen hin durchführen. Der Trupp musste die hierbei entstehenden Brandgase gezielt herunterkühlen, um eine Durchzündung der Rauchgase zu vermeiden.
In dieser Übung wird deutlich, dass dies nur im Team funktionieren kann und der richtige Umgang mit dem Strahlrohr von entscheidender Bedeutung ist.

Im dritte Durchgang wurden die Teilnehmer dann in eine Basis- und eine Fortgeschrittenenausbildung aufgeteilt.

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Die Nacht auf den 30.09.2019 wird uns als sehr unruhig in Erinnerung bleiben. Zum Glück spiegelt sich nicht ganz unseren Alltag wieder, wurden wir doch in dieser Nacht dreimal von unseren Funkmeldern aus dem Schlaf gerissen! Das erste Mal wurden wir gegen 23:13Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ins Areal Pro gerufen. Nach kurzer Erkundung wurde ein technischer Defekt an der Anlage festgestellt. Wir konnten diese jedoch zurück stellen und zügig wieder nach Hause. Doch bereits eine Stunde später schrillten die Funkmelder erneut und wieder hatte die BMA des Industriebetriebs einen Alarm ausgelöst. Da es sich wiederum um einen Defekt handelte, forderten wir eine Fachkraft der Firma an und blieben vor Ort, bis der fehlerhafte Bereich dauerhaft abgeschaltet werden konnte. Gegen 2.31Uhr war dann die Nachtruhe abermals zu Ende. Diesmal wurden wir zur Unterstützung der Kollegen aus Oberelchingen zur Absicherung einer Unfallstelle im Bereich der Ausfahrt Ulm Ost gerufen. Hier hatte sich ein Wildunfall ereignet, in dessen Folge die Fahrbahn in einem größeren Bereich gereinigt werden musste. Erst gegen 4Uhr war auch dieser Einsatz zu Ende und die verbleibende Nacht konnte bis zum morgentlichen Wecker zum Schlafen genutzt werden.

Heute Nacht wurden wir gegen 4:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die St2509 (ehemalige B10) zwischen Leipheim und Unterfahlheim gerufen. Nahe des Kreisverkehrs kam ein PKW von der Fahrbahn ab und hat sich überschlagen. Der Beifahrer konnte das Unfallfahrzeug nicht mehr verlassen und wurde von uns mit hydraulischem Rettungsgerät befreit.

Zum Bericht von BSAktuell

Symbolbild

Auf der heutigen Stadtratssitzung wurde die Beschaffung der Drehleiter (DLKA 23/12) bekannt gegeben. Der Auftrag für die Lieferung des Fahrgestells und des Aufbaus der Drehleiter ging an die Firma Rosenbauer Deutschland. Die Beladung der Drehleiter liefert die Firma Fischer Feuerschutz und die Atemschutzausrüstung liefert die Firma Interspiro. Die Lieferzeit wird gut 12 Monate betragen.

Die Notwendigkeit dieser Beschaffung zeigte der im Vorjahr erstellte Feuerwehrbefarfsplan der Stadt Leipheim. Dieser stellt sicher, dass alle für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger notwendigen Rettungsmittel vorhanden sind.

Durch diese Beschaffung wird ein zentraler Punkt des Bedarfsplanes umgesetzt und die Stadt Leipheim zeigt, wie ernst ihr ein optimaler Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürgern ist.